Deo Cremes selbstgemacht
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Dunkle Deo-Creme

Deo-Creme ist in, denn Aluminium in konventionellen Deos ist out. Deo-Creme selber machen ist auch trendy, denn so lässt sich auf lange Sicht auch eine Menge Verpackungsmüll vermeiden. Ist auch überhaupt nicht schwer. Wir haben verschiedene Rezepturen ausprobiert. Auf diesen Webseiten haben wir tolle Inspirationen gefunden:

https://schwatzkatz.com/natron-creme-deo-ohne-aluminium/ Hier gibts verschiedene erprobte Rezepte für Deo-Cremes und Deo-Sticks.

Und hier z.B. ein ganz einfaches Rezept: https://www.smarticular.net/kokosoel-deocreme-aus-drei-zutaten-schnell-wirksam-und-gesund/

Unsere dunkle Deo-Creme

Da immer wieder von dem Probelm weißer Flecken in schwarzer Kleidung geschrieben wird, haben wir mal eine ganz besondere Ingredienz verwendet: Aktivkohle!

Damit die sonst weiße Deo-Creme dunkler wird, hatten wir die Idee, einfach eine Kohletablette fein zu zermahlen und mit in die Mixtur zu gegeben. Kohle absorbiert Feuchtigkeit perfekt, sie wirkt reinigend und neutralisierend. Von daher ist sie in einem Deo doch absolut passend.

Beim einen Mal haben wir so viel des Kohlestaubs hinzugegeben, dass das Deo schwarz geworden ist. Beim anderen Mal ist weniger drin, sodass das Deo eher grau ist – auch schick.

Die Rezeptur für die Deo-Creme

Ergibt ein Döschen Deo-Creme

1/3 TL Bienenwachs
1 TL Sheabutter
2 TL Kokosöl
2 TL Natron
1-2 TL Stärke (z.B. Kartoffel- oder Maisstärke)

Ätherisches Öl* nach Belieben, zum Beispiel:

Grapefruitöl (mal was anderes, passt erstaunlicherweise gut zu Salbei)
Salbeiöl (riecht eher stark krautig und speziell, wirkt aber antibiotisch und antibakteriell)

… und für die dunkle Deo-Creme:

1 – 1 ½ Aktivkohletabletten (je nachdem, wie dunkel sie werden soll, mit einer wird sie nur grau)

Für weiße Deo-Cremes gibt es noch diese Alternativen:

Zinkoxid (macht die Creme sehr weiß, wirkt wundheilend)
Kieselerde (sehr gut für Haut, Haare und Knochen)
Sangokorallenpulver (enthält Calcium und Magnesium in bestem Verhältnis)
Heilerde, Bentonit oder weiße Tonerde (rote Tonerde macht das Deo rötlich, gut für rote Oberteile … )

*Ätherische Öle sind hochkonzentriert und sollten niemals unverdünnt oder in zu großer Menge verwendet werden. Bitte auf die gesetzlichen Warnhinweise auf den Fläschchen der Anbieter achten!

Was ihr sonst noch braucht

Topf und Gefäß für ein Wasserbad
Kleines Döschen für die Creme
Löffel/Stäbchen zum Umrühren

How to: dunkle Deo-Creme

Kohle in einem Mörser fein vermahlen. Natron hinzufügen und auch vermahlen (meist ist dies nämlich etwas körnig).

Das Bienenwachs im Wasserbad auflösen. Wartet, bis es schon ziemlich flüssig ist (ohne zu rühren). Erst wenn nur noch einige Wachsteilchen zu sehen sind, solltet ihr rühren. Das löst die letzten Teilchen. Wenn man zu früh losrührt, verdickt sich das Ganze oft nochmal.

Dann die Sheabutter darin auflösen und anschließend das Kokosöl. Wenn eine homogene Flüssigkeit entstanden ist, die Stärke und die vermahlene Kohle mit dem Natron hinzufügen. Zuletzt 1 bis 2 Tropfen ätherisches Öl einrühren (z.B. 2 Tropfen Grapefruitöl oder 1 Tropfen Salbeiöl + 1 Tropfen Grapefruitöl). Dann in das Cremedöschen eingießen und mit offenem Deckel abkühlen lassen.

Wie immer gilt: Experimentiert mit den Zutaten und den Mengen. Wer viel schwitzt, sollte evtl. etwas mehr Natron nehmen. Das ist die Hauptingredienz, die Gerüche hemmt. Wer eine weiche Creme möchte, sollte weniger Bienenwachs verwenden. Bedenke auch, dass Kokosöl im Sommer oft flüssig wird, dann ist das Deo besser im Kühlschrank aufgehoben.

Unsere Erfahrung zur Wirkung

Wir benutzen beide jetzt schon seit ein, zwei Jahren verschiedene Deo-Cremes (selbstgemachte und gekaufte). Anfangs kann es sein, dass dein Körper einige Zeit braucht, bis er ohne das übliche Deo anhaltend gut riecht. Hab in dieser Zeit am besten immer ein Döschen dabei, dann kannst du nach einigen Stunden nochmal etwas auftragen.

Im Sommer ist auch ein vorheriges Einreiben mit Limettensaft (mit ein wenig Wasser verdünnt) ganz wunderbar. Das gleicht den pH-Wert der Haut aus und hemmt ebenfalls das Bakterienwachstum. Je nach Hauttyp kann das als “Deo” auch schon reichen.

Links & Infos

OK, die Idee mit der Aktivkohle ist nicht neu. Gerade entdeckt:
https://www.amazon.de/Greendoor-Aktivkohle-Aluminium-Salze-Tierversuche-Naturkosmetik/dp/B07N2ZZJPD

Disclaimer: Wir weisen darauf hin, dass wir keine professionellen Kosmetikerinnen oder Dermatologinnen sind. Alle beschriebenen Inhalte zur Wirkung der Rezepturen und Rohstoffe sind lediglich persönliche Erfahrungen. Die Inhalte sollen als Inspiration dienen und natürlich keine persönliche Beratung oder Untersuchung durch einen Experten oder Arzt ersetzen.

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